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Ausflug in den Hotzenwald (Schwarzwald) 
2.Juli 2000: Ein heisser Frühsommertag

Bei leichter Bewölkung machten wir uns auf zum gemeinsamen Ausflug in den Hotzenwald den Martin Kistenmacher für uns organisierte. Unser Treffpunkt war das historische Grenzstädtchen Laufenburg. Hier in mitten der zu unseren Fahrzeugen passenden Kulisse warteten schon die übrigen Teilnehmer. Bei Kuchen und Zopf mit Kaffee wurden wir begrüsst (vom Kuchen konnte ich nicht genug kriegen). Gegen 10:00 Uhr ging es los über die Grenze durch den Schwarzwald nach Steinwasen. Hier hatten wir Gelegenheit den Bergwildpark zu besuchen mit all seinen  Attraktionen, Bahnen und Tieren.
So gegen 15:00 führte uns Martin weiter durch den Hotzenwald wieder Richtung Schweiz in das Dorf Binzgen (D). Hier gönnten wir uns eine wohlverdiente Rast da das Thermometer immer mehr stieg. Gemütliches Beisammensein war angesagt und wie es so ist mussten wir irgendwann aufbrechen und uns auf die Rückreise machen. Zurück blieb ein schöner heisser Sonntag in einer wunderbaren Umgebung. Ich möchte mich nochmals bei Gudrun und Martin für den gelungenen 2.Juli bedanken. 

Bericht von Vreni Dubs / Willi Wälchli 

Ausflug Zürich-Oberseerundfahrt 

Ausgangsort der Reise war Saland, eine kleine Provinz im Zürich-Oberland. Nach dem Motto „Wer sucht, der findet“ fuhren ein paar Autos 3 mal am Besammlungsort vorbei, doch zu guter letzt haben sich diese einer Gruppe näherkommenden VOLVOs anschliessen können. 
Im Park einer alten Villa besammelten wir uns. Nach und nach kamen die Teilnehmer / innen mit Ihren Buckeln, Amazonen, P 1800, 164-er und 262-er eingefahren. Doch dort war nicht nur die Marke VOLVO vertreten. Es standen noch 3 alte Saab auf dem Platz. Neugierig auf das etwas andere Schwedenauto betrachteten die VOLVO-Fahrer die 2-Takter mit prüfenden Blicken. Es war spannend festzustellen, dass im gleichen Land damals so unterschiedliche Autos hergestellt wurden. Doch auf für Verpflegung wurde gut gesorgt. Belegte Brötchen, zu Trinken und süsses Gebäck war in grossem Stil vorhanden. 
Nachdem wir 39 Erwachsene und 10 Kinder uns verpflegt hatten, ging’s los. 20 VOLVOs und 2 ehrenwürdige Saab, welche die VOLVOs vorne und hinten eskortierten, führten uns über teils steile und romantische Strassen nach Bauma. Schnell stellten die VOLVO Fahrer fest, dass hinter einem Saab etwas herbere Düfte einzuatmen sind als man sich dies gewohnt war. Ehrlich gesagt ist der urchiger Buckelausstoss viel angenehmer als dieser süssliche Duft der grossen weiten Welt der Saabs. 
In Bauma fuhren wir mit der Dampfbahn nach Hinwil. Nach einem kurzen Aufenthalt von 15 Minuten ging die Reise wieder weiter Richtung Bauma, zu unseren Autos. Viele Gesichter wurden durch diese nostalgische Bahnfahrt etwas mit Kohlenstaub geschminkt, doch dafür wurde man vom sonnigen Wetter und den eindrucksvollen Landschaften reichlich entlohnt. Auch die Kinder fanden Gefallen am Reisen im alten Zuge, denn so kann man sich das frühere Leben und Reisen besser vorstellen, als man Distanzen nur mit Mühe und Geduld überwinden konnte. 
Unsere Fahrzeuge, die wir am Bahnhof in Bauma platzierten, waren inzwischen richtig warm geworden. Die Sonne trug den wesentlichsten Beitrag dazu bei, denn nach einer weiteren Fahrt machte die Hitze nicht nur den Fahrern zu schaffen. Ziel der letzten Etappe war das „Rosinli“, einen berühmten Zürcher Ausflugsort. Schön gelegen und mit guter Aussicht belohnt wurden wir dann anschiessend mit einem Fleischplättli verwöhnt. Doch nicht nur die Fahrer / innen bot dieser Aufenthalt im Rosinli Gelegenheit, neue Kräfte zu tanken, auch die „schwitzenden“ Fahrzeuge konnten sich wieder etwas abkühlen. Ihr Durst wurde mit einem „Gutsch“ Kühlerwasser gelöscht. 
So sass man gemütlich beisammen und die Gelegenheit bot sich, Erfahrungen und News gegenseitig auszutauschen. Nach und nach verabschiedeten sich die Oldtimerfans und die Heimreise wurde angetreten, teil weiter, teils weniger. 

Bericht von Patrik Schneider

Herbstausfahrt vom 21.und 22. Oktober 2000 ins Schaffhauser-Weinland

Am Samstag den 21. Oktober 2000 um 13:30 Uhr haben wir uns in Ohringen beim Restaurant Frieden getroffen. Es versammelten sich 13 Autos. Es kamen  8 Buckel-Volvos, 4 Amazon resp. 120-Modelle und 1 neuzeitlicher 360iger Volvo. Am weitesten reisten Josef und Gisela De Haas mit ihrem schön restaurierten PV 444 K-Modell an. Sie kamen aus der Nähe von Duisburg.
Das Wetter entsprach genau den Erwartungen an einen schönen Herbsttag. Am morgen gab es noch etwas Nebel, welcher sich bereits gelichtet hatte und die Sonne schien mit angenehmen Temperaturen. Die Fahrt führte uns auf Nebenstrassen durch das Schaffhauserweinland und das Klettgau. Dabei machten wir einen kurzen Abstecher über deutsches Gebiet. Der Tagesausgangspunkt war das Weinbaudorf Hallau. Es war eine schöne Fahrt durch die herbstliche Landschaft.
In Hallau wurden die Zimmer in einem kleinen Garni-Hotel bezogen. Dieses Hotel lag direkt vor der bekanntesten Hallauer Weinkellerei (Rifel). Nach dem Quartierbezug konnten wir eine Weinkellereibesichtigung machen. Dabei erhielten wir einige klärende Instruktionen über den Weinbau und die verschiedenen Keltermethoden. Abschliessend zur Weinkellerbesichtigung gab es eine längere Degustationsrunde wo wir die vorgängig instruierten Weine verköstigen konnten.
Nach der Degustation versammelten wir uns wieder bei den Autos wo noch einige Oldtimer-Anekdoten und Ratschläge untereinander ausgetauscht wurden.
Das Nachtessen fand im Restaurant Rebstock statt, einem kleinen Restaurant im Zentrum vom alten Hallauer Dorfkern. Für uns war ein Saal reserviert. Das geniale an diesem Saal war, dass auch für die Kinder genügend Unterhaltung, durch eine eigens eingerichtete Speilecke, geschaffen wurde. So konnten sich die Erwachsen vollkommen dem Hobby und den Diskussionen widmen. Das Nachtessen war vorzüglich und überaus reichhaltig. So gegen Mitternacht wurde die illustere Runde aufgelöst, da es an nächsten Morgen eine frühe Tagwache gab.
Der Sonntagmorgen begann bereits um 8:30 Uhr. Zu unserer Überraschung war bei allen Autos der Tau von den Scheiben gewischt. Dieser Service wurde von Hermann Bösch erbracht. Hermann war so früh auf den Beinen, dass er seinem seit August 2000 fertig respektive vollrestaurierten Auto einen speziellen Service gönnen konnte. Für sein Auto war dies die erste Nacht im Freien seit der Restauration! 
Die morgendliche Fahrt führte uns durch einige nebelige und verschlafene Schaffhauserdörfer zum Parkplatz des Restaurants „Babental (SH)“. Dort wurden alle Autos abgestellt. Ein Fussmarsch von ca. 15 Minuten führte uns zum Restaurant wo es einen wohlverdienten Brunch gab. Das Restaurant „Babental“ liegt auf einer Anhöhe wo es im sehr ländlichen Umfeld auch einige exotische Tiere zum anschauen gab. So sah man Lamas, Strausse, Papageien, Esel, Hasen, Katzen, Pferde. Diese Vielfalt an Tieren war eine willkommene Abwechslung für die Kinder. 
Der Brunch dauerte bis in die Mittagsstunden. Dies war eine Zeichen, dass es allen gefallen hatte und dass die Diskussionen noch nicht versiegt waren.
Nach dem Brunch schlenderten wir wieder gemütlich zu unseren Autos. Nur einer hatte es eilig! Es war Hermann Bösch, welcher seinem neu restaurierten Auto einen speziell guten Service zukommen lassen wollte. Er befreite den Chrom von dem (lästigen) Tau! Oder wollte er sein Auto schon Winterfest machen?
Unser neues Ziel war Laufen-Uhwiesen am Rheinfall. Dort gab es eine freie Besichtigung der Schlossumgebung „Laufen“ und einen kurzen Abstieg zum Rheinfall. Von diesem Punkt hatte man einen imposanten Anblick auf die immensen Wassermassen, welche über den Rheinfall schossen.
Zu unserem grossen Erstaunen hatte sich auf dem Parkplatz ein weiterer Volvofan mit seinem weissen Volvo P1800 ES aus Überlingen (Deutschland) eingefunden.
Die letzte Etappe respektive Schlussfahrt führte uns nach „Alten“ im Kanton Zürich ins Restaurant „Zur frohen Aussicht“. Dies war der Heimatort (nicht das Restaurant!!!) von Toni und Elvira Metzler, welche diesen Ausflug organisiert hatten.
Es war ein toller Ausflug und wir möchten uns nochmals für die gute Organisation bei Toni und Elvira bedanken.

Bericht von Rolf Niederer 

 
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