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Frühjahres-Ausflug vom 1. Juni 2003

Weil unser Team um Beat Fäh dieses Jahr bekanntlich kein Obersee-Treffen organisierte, wurden diverse Stimmen laut, die nach einem Ersatz-Anlass schrieen. Beat und ich nahmen den Tip, eine Ausfahrt durch das Zürcher Oberland zu organisieren, ernst. Wir legten bei der Routenwahl Wert darauf, den Teilnehmern eine abwechslungsreiche Fahrt durch schöne Gegenden auf wenig befahrenen Strassen bieten zu können.
Der Ausflug begann morgens um zehn Uhr im Gasthof Adler in Goldingen. Beim gemeinsamen Brunch mit reichhaltigem Buffet liessen wir die heissen Benzingespräche so richtig anlaufen. Nach ungefähr zwei Stunden wurden viele im gefüllten Saal unruhig. So liess Beat den Startschuss aus seinem Buckel knallen und wies die teilnehmenden Fahrzeuge zum Aufkolonnieren an.
Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der Korso in Fahrt. Durch beeindruckend schöne Gegenden, vorbei an malerischen Dörfern und über Schottersträsschen durch dichte Wälder führte die Route. Über Wald, Gibswil, Fischenthal und Steg, sowie der wirklich steilen Hulftegg gelangten wir nach Fischingen. Das heisse Wetter liess uns eine Durstpause einlegen. Es ist verständlich, dass das kühle Getränk mehr Beachtung verdiente, als das schöne Kloster Fischingen. Bei kühlerem Wetter ist dieses aber ganz sicher einen Besuch wert!
Leider war auch Robert Niederers doch so fromme Amazone von diesem Kloster derart beeindruckt, dass das Schaltgestänge des Automaten-Getriebes aushängte. So wollte sie keinen Meter mehr vorwärts fahren. Robert, der in Sonntags-Kluft unter dem Auto weilte, erhielt tatkräftige Unterstützung durch Markus Fäh, der in weiser Voraussicht den Besenwagen mitgebracht hatte (V90). "Fachmännisch" wurde ein Kabelbinder angelegt und Roberts Amazone hüpfte wieder.
Die Ostschweizer Gruppe sowie die Österreicher (ihr Ausflug führte freundlicherweise zu uns in die Schweiz) verliessen uns hier und traten den Heimweg an. Es ist schade, dass sie eine ausgedehnte Anfahrt dem Züri-Oberland vorzogen, an dieser Stelle möchte ich ihnen aber trotzdem herzlich fürs Mitmachen danken.
Der zweite Teil unseres Reislis führte uns via Bichelsee nach Hofstetten, Schlatt und Madetswil nach Saland, wo wir in Richtung Hittnau abbogen. Nach Adetswil und Bäretswil steuerten wir den grossen Autobahn-Kreisel bei Hinwil an. In Rotenstein schliesslich genossen wir ein feines Dessert im etwas weniger heissen Schatten. Beeindruckt von den schönen Gegenden und unbefahrenen Strassen traten wir nach 16 Uhr den Heimweg an.
Nach anfänglich nur zögerlich eingehenden Anmeldungen durften wir schliesslich 48 Personen und 25 Autos durch das Züri-Oberland führen. Es waren mehrheitlich Amazonen und Buckel-Volvos, aber auch Fahrzeuge neueren Datums (144 & 164, V90, 850 R) dabei. Sogar ein Fiat 124 Spider durfte etwas Volvo-Abgase schnuppern. An dieser Stelle danke ich allen, die unsere Organisations-Arbeit mit ihrer Teilnahme belohnten.

Pässefahrt vom 6. / 7.  September 2003

Bei wechselhaftem Herbstwetter trafen sich am 6.Sept.2003 um 12 Uhr zwölf Volvo-Fans zum Teil in Begleitung ihrer Familie in Meiringen zur 2-tägigen Pässefahrt. Nach Besichtigung der Aareschlucht machte sich der Hunger bemerkbar.
Gestärkt durch das Mittagessen, fuhren wir dann im Konvoi, bestehend aus 8 Buckel-Volvos, 3 Amazonen und meinem 144er Richtung Grimselpass. Nach einer kurzen Rast auf dem Grimselpass (2165 m.ü.M.) ging die Fahrt gleich weiter nach Reckingen-Gluringen VS, wo unser zweiter Zwischenhalt stattfand.
Als wir am Etappenziel in Binntal ankamen, konnten wir gleich unsere Zimmer im Hotel Ofenhorn beziehen. Bis zum Nachtessen, das es um 19 Uhr gab, blieb noch Zeit um ein Apéro zu geniessen und ein wenig zu plaudern. Anschliessend an das Abendessen wurde in bester Geselligkeit weiter fachgesimpelt. So gegen 3 Uhr morgens fanden auch die letzten "Wikinger" den Weg ins Bett.
Am Sonntagmorgen hatte sogar die Sonne etwas Lust auf alten Schwedenstahl, so dass wir nach einem ausgiebigen Morgenessen die Tour bei Sonnenschein fortsetzen konnten. Sehr zu meinen Gunsten wurde mir angeboten, mit einem getunten Buckel die erste Etappe von Binn auf den Nufenenpass (2478 m.ü.M.) fahren zu dürfen. Gerade auf so einer Strecke macht es enorm viel Spass, so ein Auto auszukosten. Schnell schlossen sich auch andere Buckelfahrer hinten an mich ran, und versuchten ganz zum Schrecken anderer Strassenbenützer ebenso schnell die Pass-Strasse hochzufahren.
Nach dem Znünistopp auf dem Nufenenpass fuhr der Buckelkonvoi via Bedrettotal nach Airolo, anschliessend die alte Gotthard-Pass-Strasse Richtung Andermatt. Nach der Mittagspause verabschiedeten wir uns so gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz der Gemsstock-Bahnen in Andermatt.
Für die gelungene Pässefahrt danke ich im Namen aller Anwesenden dem Organisations-Team Jürg & Mike.

Toni Reichen

Ausfahrt in den Schwarzwald vom  18. & 19. Oktober 2003

Wir trafen uns am 18.Oktober zwischen 18 und 19 Uhr im Hotel Restaurant zur Mühle in Gersbach. Manche waren überpünktlich, andere hatten ein wenig Verspätung. Natürlich ist ein "Lapplander" nicht so schnell..........!
Das Nachtessen folgte à la carte und ganz feine und leckere Sachen fand man da. Leider konnte man meinen, das Personal komme aus Bern; da der Wein und das Mineralwasser gerade eine geschlagene Stunde brauchte, bis sie an unseren Tisch gelangten. Es folgte dann ein gemütlicher Abend mit viel Humor und "Autolatein".
Am nächsten Morgen von ca. 8 – 10 Uhr haben wir uns beim tollen Frühstücks-Büfett voll geschlemmert. Als wir nach draussen kamen, war wunderschönes Herbstwetter, das uns dann noch den ganzen Tag begleitete. Wir fuhren mit den Autos etwa 20 km. nach Hasel, um die Erdmannshöhle zu besichtigen. Es war ein junges Mädchen, das uns durch die interessante und eindrückliche Höhle begleitete. Da wir keine Erdmännchen (und –Frauchen!) sind, mussten wir ziemlich geduckt marschieren.
Nach etwa einer Stunde fuhren wir im Konvoi wieder nach Gersbach zurück, um das Mittagessen einzunehmen. So gegen 14.30 Uhr verliessen wir Gersbach endgültig, und fuhren nach St. Blasien, um den eindrücklichen Dom zu besichtigen. Der Abschied fand dann in einem feinen italienischen Café mit Dessert statt.
Den Organisatoren ein herzliches Dankeschön für dieses gelungene Wochenende!

Lilian Soltermann

 
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