Ausfahrt über die Silvretta-Hochalpenstrasse vom 25/26 Juni 2005
Zweite schweiz-österreichische Gemeinschaftsproduktion
Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am 25.Juni 2005 um 11 Uhr gegen 30 Fahrzeuge bei der Volvo-Vertretung Heinz Nagel in Götzis (Vorarlberg). Der diesjährige Anlass stand unter dem Patronat des Volvo-Car-Club Bodensee und der Buckel-Volvo IG Schweiz, und es sei hier vorweggenommen: war sehr gut organisiert. Gegen einen Unkostenbeitrag von 25 Euro pro Fahrzeug erhielt man die Startnummer, Routen-Beschreibung, Fragebogen und vor allem Getränke, Würstchen, drei selbst gemachte Brotaufstriche, dazu selbstverständlich Kaffee – und wer noch mochte Kuchen; für das leibliche Wohl war also gesorgt. Zudem waren noch die Strassenmautgebühr und der Empfangs-Apéro abends im Hotel in diesem Startgeld enthalten. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen waren, und sich alle reichlich gestärkt hatten, informierten die beiden Organisatoren – Sigi Kaufmann und Rolf Niederer – über den Ablauf des Treffens und den ungefähren Zeitplan. Über Nebenstrassen und grösstenteils im Konvoi führte uns der Weg über Bludenz auf die Arlbergpasshöhe (1800m.ü.M.). Den ersten grösseren Halt nutzte jeder auf seine Weise: Haube auf und etwelche Thermikprobleme verrauchen lassen….oder zu einem Gedankenaustausch….oder ein paar Fotos machen….oder zu einem kleinen Imbiss….oder warum nicht den Fragebogen ausfüllen? Für uns kam diese Überlegung reichlich spät; galt es doch neben den Volvo-spezifischen und welt-politischen Fragen, gemäss Abbildungen – vorwiegend von Kirchtürmen – das richtige Bild dem durchfahrenen Ort zu zuordnen. Das grosse Rätselraten begann – Pech gehabt, oder anders rum: selber schuld; und trotzdem ist die Idee originell! Weiter ging die Fahrt bis zum Tagesziel Galltür; unterbrochen durch einen allgemeinen (und empfohlenen) Tankstellen-Stop, sowie einen heftigen Platzregen der die erhitzten Teilnehmer (und Fahrzeuge) etwas abkühlte; die gute Stimmung aber in keiner Weise beeinträchtigte. Nach dem Apéro und dem Zimmerbezug genossen wir den hoteleigenen Wellnessbereich mit Whirlpool, Dampfbad und zu guter Letzt….einem Nickerchen. Um 20 Uhr war Nachtessen angesagt und nach einem vielseitigen 5-Gang-Menue gab Rolf die Auflösung des Fragebogens bekannt; was abwechselnd mit Erstaunen, aber auch mit Gelächter honoriert wurde. Als Sieger ging René Schaad – nach einer zusätzlichen Stichfrage – gegenüber „Aschi“ Schmid hervor. Den Pokal für den schönsten Volvo – von den Teilnehmern selber gewählt – bekam Pius Oeschger für seinen wunderschönen maroonroten PV 444. Dann war noch der Pokal für die weiteste Anreise: Fam. Reck aus Bottrop-Kirchhellen (Ruhrgebiet) – eine tolle Leistung. Nach ein paar Dankesworten meinerseits endete der offizielle Teil, und die Teilnehmer gingen fliessend in die üblichen Benzingespräche über – für ein paar bis weit nach Mitternacht. Nach einem ausgiebigen Frühstück war Besammlung auf dem Parkplatz, wo zwischenzeitlich noch drei Fahrzeuge aus dem Tirol eingetroffen waren. Für ein besonderes Highlight – und alle weil passend in diese Alpenwelt – war Martin Nussbaumer verantwortlich. Urplötzlich war er da, packte aus seinem 140er Volvo ein Alphorn und entlockte dem Ur-Folklore Instrument ein paar Töne; das war Heimat pur! Er sollte das Ganze auf der Silvretta Passhöhe (Bielerhöhe) nochmals wiederholen, was im auch berechtigten Beifall eintrug. Nach halbstündiger Fahrt erreichten wir besagte Passhöhe wieder bei schönstem Wetter in einmaliger Landschaft; da ist die Welt noch in Ordnung! Leider mussten wir nun aufbrechen – aber noch lange fasziniert von diesen einmaligen Eindrücken – fuhren wir über unzählige Kehren runter nach Partenen, weiter über Bludenz nach Lustenau zum Clublokal des VCCB. Erfreulicherweise nahmen die meisten Teilnehmer dieses Angebot war – und sie sollten es nicht bereuen. Ein Eldorado für „Schrauber“ (nicht nur Volvo), aber auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, so dass der gesellige Teil voll zu Tragen kam. Gestärkt, und die Taschen voller schöner Erinnerungen machten wir uns auf den Heimweg. An dieser Stelle den Organisatoren und Ihren Helfern, sowie der Firma Heinz Nagel ein herzliches Dankeschön für das gelungene Treffen. Auf ein Neues!
Kurt Burkhalter
Sommerausfahrt vom 14. August 2005
Gemeinsame Ausfahrt Buckel IG und Adler-Club
Es ist ein strahlender Sonntagmorgen, obwohl der Wetterbericht was anderes voraussagte. Voller Erwartungen fahren wir mit dem Buckel ins Zürcher Oberland. Wiedereinmal haben Vreni und Sepp Berglas einen Anlass auf die Füsse gestellt. Zusammen mit dem Adler-Club sind wir zu einem Besuch in der privaten Oldtimersammlung von J.L. Junod in Bäretswil eingeladen. Als wir beim Treffpunkt ankommen, werden wir bereits von den Organisatoren erwartet. Jeder Fahrer erhält einen Routenplan für die spätere Ausfahrt durch das Dreiländereck SG/TG/Züri-Oberland. Auf dem Parkplatz stehen bereits einige vor uns eingetroffene, wundervolle Oldies. Für einmal sind es nicht nur Buckel’s. So sind einige Alder, natürlich wie es sich fürs schöne Wetter gehört, mit offenem Verdeck zwischen den anderen Oldies zu entdecken. Weiters sind noch diverse andere Automarken anzutreffen, die ich hier gar nicht alle erwähnen kann. Auf jeden Fall war es für uns „Volvoisten“ sehr interessant, auch mal bei einer anderen Automarke unter die Haube schauen zu können. Insgesamt waren 25 Autos und eine stattliche Anzahl von 59 Teilnehmern anwesend. Auch die 5 Kinder, die noch dabei waren, sollten noch auf ihre Kosten kommen. Herr Junot hatte gerade am Freitag vor unserem Eintreffen einen Panzer 68 von der Schweizer Armee erworben und vor dem Museum plaziert. Zur Freude der Kinder (und vermutlich auch einiger „grossen Kinder“) wurde der Panzer kurz gestartet und wir konnten den Sound des dröhnenden Motors erleben. Leider war keine passende Teststrecke vorhanden, weshalb wir keine Probefahrt machen konnten. Nachdem auch noch die letzten Teilnehmer eingetroffen waren, stellte uns Sepp Herr Junod und seine zwei Gehilfen, Herr Bieri und Herr Julmiet vor. Die drei Herren führten uns anschliessend durch das Fahrzeugmuseum. Von jedem Fahrzeug wussten sie eine eigene Story zu erzählen. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal eine solch grosse, private Fahrzeugansammlung gesehen habe. Das Museum ist in einer ehemaligen Grossschreinerei angelegt. Die Fahrzeuge sind auf drei Stockwerken verteilt. Im oberen Geschoss sind vor allem 2- Räder ausgestellt. Im Parterre reihen sich unzählige Autos und Traktoren aneinander. Im Keller ist wohl die grösste, private Kutschensammlung untergebracht. Eine Aufzählung aller ausgestellten Fahrzeuge würde vermutlich die Festplatte an meinem PC sprengen. Leider ist das Museum zum jetzigen Zeitpunkt nur auf Anmeldung in Gruppen zu besichtigen. Aber ich würde jedem einen Besuch wärmstens empfehlen! Nach der Besichtigung brach plötzlich Hektik aus. Warum? Ja! Der Wetterbericht hatte doch recht: es begann zu regnen. Eiligst wurden an den offenen Fahrzeugen die Verdecke hochgezogen. Aufgrund des schlechten Wetters wurde auf eine gemeinsame Ausfahrt zum weiteren Etappenziel, „Guhwilmühle“ verzichtet. So fuhren einige alleine und andere in kleinen Gruppen die vorgegebene Route. Sicher werden wir die wunderschöne Route, die uns Sepp und Vreni ausgesucht haben, bei schönem Wetter nochmals nachholen. So trafen dann nach und nach alle Teilnehmer in der „Guhwilmühle“ ein. Schon beim Aussteigen kam uns ein wunderbarer Grillgeruch entgegen. Bald hatten wir entdeckt, woher dies kam. Der Wirt hatte einen feinen Braten auf einem Drehspiess im Cheminé aufgespannt. Was uns aber noch fast mehr interessierte, war der originelle Antrieb. So wurde der Spiess nämlich durch ein Wasserrad gedreht. Im Restaurant konnten wir anschliessend den wunderbaren Braten geniessen. Nach den üblichen Benzingesprächen verabschiedeten sich nach und nach die Teilnehmer, um wieder ihren Heimweg anzutreten. Ich möchte es nicht unterlassen, Vreni und Sepp ganz herzlich für die super Organisation des Anlasses zu danken. Sie hatten keine Mühe gescheut uns, trotz des Regens, einen super Tag zu organisieren.
Toni Metzler
Ausflug in den Schwarzwald, Bericht in zwei Teilen, 24. / 25 September 2005
Teil 1: Ausflug in den schwarzen Wald; Drama in drei Akten; Drehbuch 1. Akt: Die Ankündigung
· Januar 2005: Terminkoordination Buckel-IG am Zürichsee; Schwarzwaldausflug 24. / 25. September 2005.
2. Akt: Die Vorbereitung
· Juli 2005: Anmeldung im Hotel Schweigmatte per Email · 1-Tag später: Anmeldung nicht mehr möglich, da Hotel wegen einer Veranstaltung ausgebucht. · 2-Tage später: Anmeldung wohl trotzdem noch möglich, da ich wahrscheinlich Teil der Veranstaltung bin. · 3-Tage später: Anmeldung geglückt. · Mitte September: Vorfreude steigt. Letzte zweitägige Veranstaltung in Sicht. · 23. September, am Tag davor: M. Kistenmacher teilt mit, dass sich nur R. Schaad, A. Zwahlen und Bernhard aus Stuttgart angemeldet hätten. Ausflug wird aber trotzdem durchgeführt. · 23. September, fünf Minuten später: R. Schaad sendet Mail an J. Berglas z. Hd. von allen, verbunden mit dem Wunsch, doch auch noch zu kommen. Mail war wegen Ferienabwesenheit umsonst.
3. Akt: Die Ausführung
· 24. / 25 September: Veranstaltung wird im intimen Kreis bei besten äusseren Bedingungen durchgeführt. Ein dickes Lob an G. und M. Kistenmacher für den Durchhaltewillen. · Ein Drama mit einem Happy-End, wenn der bittere Beigeschmack der mangelhaften Beteiligung nicht wäre.
Teil 2: Ausflug in den Schwarzwald, wie es wirklich war.
Nach einer baustellenbedingten Sternfahrt trafen wir drei Teilnehmer und die organisierenden Kistenmachers uns bei Oldtimerfreund Frank Uehlin auf der Schweigmatte. Ein Blick auf die Speisekarte vergrösserte den Hunger. Die Wanderung auf den hohen Möhr wurde zugunsten eines Versperplättlis, Wurstsalats oder Zwetschgenkuchens auf den Sonntagmorgen verschoben. Wenn so wenige teilnehmen, ist man flexibel. Anschliessend fuhren wir im aus vier Fahrzeugen bestehenden Konvoi ein paar Kilometer durch Wälder, Felder und Dörfer zum Haus der Berta Schneider ( www.bauernhausmuseum.schneiderhof.de ). Diese hatte bis 1986 unter einfachsten Bedingungen dort gelebt. Nach dem Tod von Berta Schneider hat ein Verein das Haus übernommen und in Stand gestellt Hier ist Berta Schneider in ihrer Küche zu sehen. Wasser gibt's nur draussen am Brunnen. Licht spenden ein kleines Fenster und eine 15 Watt Birne. Der Rauch des Holzofens und des Küchenherdes wurde an die Küchendiele geleitet wo Speck und Würste hingen. Als Lohn für die Räucherei durfte Berta 10 % der Ware behalten. So kam sie zu Fleisch, denn die eigenen Haustiere starben eines natürlichen Todes. Ihre Notdurft verrichtete sie wie die Kühe und Geissen im Stall. Radio und Fernsehen kamen nicht ins Haus. Ähnlich wie im Ballenberg werden viele zeitgenössische Gebrauchsgegenstände gezeigt. Zurück in der Schweigmatte bezogen wir die schönen, sauberen Zimmer und genossen die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse beim Apéro. Nach dem feinen Abendessen gesellte sich der Koch und Eigentümer Frank zu uns und wir konnten bis gegen Mitternacht fachsimpeln. Wiederum schönem Wetter bestiegen wir am Sonntagmorgen den hohen Möhr und den Aussichtsturm. Als wir zurückkehrten, waren bereits einige Oldiefans am Stammtisch beim Vespern. Nach der Rast machten sich Frank und Töchterchen Lisa mit dem 121-er Gespann auf den Heimweg in der Nähe von Stuttgart. Der verbleibende Rest fuhr ans Oldtimertreffen nach Hasel. Das Eintreffen glich dem Schaulaufen in Pebble-Beach. Wir bahnten unseren Weg zu einer Parkmöglichkeit durch Hunderte von Zuschauern und Spaziergängern. Es herrschte richtige Volksfeststimmung. In der Festhalle spielte die Dorfmusik von Hasel zu Speis und Trank. Dutzende von Traktoren, Unimogs, Motorrädern und Autos konnten bewundert werden. Darunter befanden sich auch einige Raritäten wie z. B. Ford GT40 (Replica) oder ein Weltkugeltaunus im unrestaurierten Originalzustand mit Patina. Erschlagen von den vielen Eindrücken fuhren wir ein paar Kilometer weiter nach Binzgen bei Laufenburg. Dort kehrten wir im Restaurant eines Cousins von Martin Kistenmacher ein. Bei Hirschbraten oder Hasenrücken auf Salat beendeten wir diesen Ausflug würdig. Wenn nur die Beteiligung nicht so mies gewesen wäre.....