Besichtigung SR-Technik und Flughafen Zürich-Kloten vom 22. April 2006
Lorenz Kunz stellte sich für die Organisation des diesjährigen ersten Anlasses der Buckel-Volvo IG Schweiz zur Verfügung und lud dazu zur Besichtigung der SR-Technik und des Flughafens Zürich-Kloten ein. Seinem Aufruf folgten eine stattliche Anzahl Interessierter. Bei zaghaften Frühlingstemperaturen, mit Sommerhut und Jacke bewaffnet, fanden sich diese nachmittags um drei auf dem Parkplatz Flughafen-Nord ein. Bei fröhlichem Hallo wurden Neuigkeiten aus der Szene ausgetauscht, Autos, Töffs und auch landende Flugzeuge begut- und beobachtet; aber auch viel Benzin geredet. Nach der langen Winterpause durfte unser Buckel erstmals auf die Piste und freute sich, notabene der Driver mit Co-Driver without fear, über die vielen Gleichgesinnten und die schönen Autos. Im Konvoi am Langzeitparkplatz angelangt, hiess es einen kleinen Fussmarsch zum Terminal B hinter sich zu bringen. Erste Station im Terminal waren die WC-Anlagen. Danach ging es entspannt über das Aussichtsdeck zum Checkpoint Rundfahrt und bald sassen alle in den gelb/blauen Wägeli zur Abfahrt bereit. Unter kundiger Führung war viel Historisches, Aktuelles und Geplantes zum Flughafen, der Aviatik, Flora und Fauna zu erfahren. Nach dem Wechsel unseres Tour-Guides hiess es erstmal Kino. Eine Tonbildschau gab uns eindrücklich einen Vorgeschmack, was uns die nächsten 1 ½ Stunden erwartete. Per Pedes wurden die Werkstätten erkundet. Manch staunendes Ah und Oh war zu vernehmen. Leider sind die eigenen Kapazitäten an solch einem Anlass viel zu schnell erschöpft, so dass die Menge an Informationen schlicht nicht verarbeitet noch gespeichert werden konnten. Spannend und interessant war es allemal und etwas gelernt haben alle. Ein kurzer Regenschauer entstaubte zwar die Pisten, nicht aber unsere dürstenden Kehlen. Nach drei Stunden Führung waren allesamt müde. Im Personalrestaurant des Terminals A erwarteten uns der Koch und seine Gehilfen zum Nachtessen. Obwohl schon nach neun Abends, langten alle zu und liessen es sich gut gehen. Ein schöner Tag unter Gleichgesinnten ging zu Ende. Viel zu schnell. Danke an Lorenz für seine Organisation und Engagement. Es war de plausch!
Sepp + Vreni Berglas
Ausflug in den Schwarzwald 2006
Nach knapp 100 km Autobahnfahrt trafen wir am Samstag 24.Juni gegen 11 Uhr beim allgemeinen Treffpunkt – an der Hauptstrasse in Oberhofen AG bei Silvia und Pius Oeschger ein. Der Empfang war herzlich, das Wetter schwülwarm – jedermann/frau suchte gleich die schatten spendende Atmosphäre – und für das leibliche Wohl in Form eines Begrüssungsapéro war auch gesorgt. Kurzum, die Rahmenbedingungen stimmten…….und sollten uns über das ganze Wochenende hin begleiten. Sofort entwickelten sich lockere (Benzin-) Gespräche – nach und nach trafen die Teilnehmer ein, bis dann Pius kurz nach Mittag zum Aufbruch rief. Weiter ging die Fahrt nach Reuenthal (ca. 12 km) und am Rhein gelegen, zur Besichtigung des Festungsmuseums. Dort wurden wir schon von einem Führer erwartet, der uns vorerst mit allgemeinen Informationen….und ernsten, aber auch lustigen Anekdoten eindeckte, bis dann jeder auf eigene Faust das Museum erkunden konnte. Das Artilleriewerk Reuenthal war ab 1939 einsatzbereit und hatte im Kriegsfall den Auftrag – mittels 2 Kanonen 7,5 cm als Hauptbewaffnung - einen Rheinübergang von deutscher Seite her zu verhindern. Seit 1988 ist die Festungsanlage militärisch ausgemustert und in ein Museum umgewandelt worden; unter anderem mit einer umfangreichen und einzigartigen Sammlung von Handfeuerwaffen. Nach all den Eindrücken, die teilweise ein recht beklemmendes Gefühl in Form von allgemeiner Vergangenheitsbewältigung bis hin zum Gedanken „Hoffentlich nie wieder!“ heraufbeschwor, ging die Fahrt dann weiter bis Koblenz, dann über die Grenze Richtung Schwarzwald. Nach ca. 50 km Fahrt – durch eine wunderschöne Gegend – erreichten wir über Todtmoos die Ortschaft Gschwend; hier hiess es umladen und sortieren, d.h. die Buckel mit B4B Maschine ganz hinten. Der Grund war unser Zielort – die „Gisiboden-Alm“ – nur erreichbar über eine 9 km lange Steigung mit schmaler Strasse und einigen Spitzkehren, die es in sich hatten und vor allem den älteren Fahrzeugen alles abverlangten. Auch ich spürte beim „Portugiesen“ die Wirkung der Zentrifugalkraft; das ging soweit, dass sich die Befestigungsschraube vom Luftfilter selbstständig machte und derjenige dann lose im Motorraum hing. Und das, trotz oder vielleicht wegen meiner leistungsoptimierten Aufrüstung mit geschweisstem Auspuff-Kollektor und neuem Solex-Vergaser. So erreichten alle – ohne nennenswerte Probleme – die „Alm“ und haben sich diesen „Bergpreis“ redlich verdient. Während die erhitzten Motoren abkühlten konnte jedermann, nach dem Dröhnen und etwelchen Schweissausbrüchen, die Ruhe, die Stille geniessen; ………ist das nicht Heimat pur? Nach dem Zimmerbezug kamen die kulinarischen Genüsse zum tragen – deftig und reichlich, eben einer „Alm“ entsprechend – mit einem extrem guten Preis-Leistungsverhältnis. Durch nicht enden wollende Diskussionen und dem wohlverdienten Schlummertrunk beendeten wir diesen ereignisreichen Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück – wiederum bei strahlendem Wetter – und nachdem alle ihre Fahrzeuge durchgecheckt hatten, ging die Fahrt wieder runter von der „Alm“ über Schopfheim, Grenzübergang Bad Säckingen zum nächsten Zwischenhalt; Sportflugplatz Schupfart. Während wir uns an Eis oder Getränk erfrischten, wurden wir von einem Sympathisanten unserer „Buckels“ angesprochen; es stellte sich heraus, dass er Sportflieger ist. Kurzerhand schlug er uns eine Führung durch Hangar und Werkstatt vor, wo wir dann viel Wissenswertes über (Oldtimer-) Sportflugzeuge erfuhren; ein wirkungsvoller Event. Noch überwältigt von dieser etwas anderen (Hobby-?) Welt fuhren wir nach Oberhofen zurück, wo zwischenzeitlich der Grill von den Organisatoren auf Betriebstemperatur gebracht wurde. Sofort wurde er mit Fleisch aller Art bestückt und schon bald duftete es nach Marinade und Grillade, ergänzt durch ein tolles Salatbuffet und jede Menge Getränke. Wer Lust hatte, konnte noch das „Volvo-Zimmer“ von Pius begutachten – ein spezielles Ambiente! Zudem hatte er einen Fragebogen ausgearbeitet; die Auflösung von diesem Quiz inklusive eines selbst organisierten (Chapeau!) Gabentempels rundeten diesen Grillnachmittag ab und waren ein schöner Abschluss. An dieser Stelle den Organisatoren ein herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz und die angebotene Infrastruktur.