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14. / 15. Mai 2010 – Gemeinschaftstreffen des
Buckelvolvo-Club Deutschland und der Buckel-Volvo IG Schweiz

Wie akribisch die Fahrten für das 2-tägige Treffen organisiert wurden, hätte man nicht vermutet. Ausser: Man kennt die beiden Organisatoren Mike Krarup und Jürg Widmer und deren Fähigkeiten.

Woran es wohl gelegen hat, dass sich nur 3 Schweizer Teams für diesen Anlass haben begeistern lassen? Egal. Letztlich waren gesamthaft 15 Teams am Start in Dornach. Hut ab, vor den weit angereisten Teilnehmern aus Schweden, England, Frankreich und Deutschland. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, sagt man.

Die beiden Organisatoren scheuten keine Mühen die Teilnehmer den Faltenjura und den Tafeljura erfahren zu lassen. Dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die beiden Strecken waren vortrefflich gewählt. Am Freitag etwas kürzer, dafür mit Rätselraten, Kuchenessen, Reifenwerfen und Museumsbesuch; am Samstag etwas länger, dafür mit Brocante und grüner Fee.

Beide Ausfahrten boten einsame Nebenstrecken. Vorbei an wunderschönen Landschaften, durch schmale, verschlafene Dörfer und stolzen Städtchen, über Passhöhen und durch Tunnel. Vorbei an trutzigen Burgen, durch tiefe Schluchten und Grenzüberschreitungen zuhauf. Die Teilnehmer erhielten ein vorbildliches Roadbook, welches es jedem Team ermöglichte, sorgenfrei und dem eigenen Tempo angepasst, die Ausfahrten zu absolvieren und mit etwas Glück auch den Fragebogen richtig auszufüllen.

Einzig das Wetter hätte es etwas besser meinen können mit den Beiden. Am Samstag auf der Hochebene von Montagnes zeigte das Aussenthermometer gerade mal noch 4 Grad plus und auf der Strecke Saignelegier – Bellelay betrug die Sicht unter 10 Meter wegen des dichten Nebels. Aber wohlbehalten angekommen sind alle. Dies ist doch die Hauptsache.

Als Zürcher sind wir mit dieser Gegend der Schweiz überhaupt nicht vertraut. Deshalb erstaunt es wenig, dass wir uns, wie die anderen Teilnehmer auch, als Touris vorgekommen sind und die beiden Tage in vollen Zügen genossen haben.

Übernachtet haben wir im Kloster Dornach in schlichten, hellen und ruhigen Klosterzellen mit WC und Dusche auf dem Gang, wie auf der Website des Klosters nachzulesen ist. Dies hat bei uns Jugend- und Jungerwachsenen-Erinnerungen geweckt, wo einfaches Reisen noch angesagt war. Ein Erlebnis der besonderen Art und dies mitten in Dornach! Das Kloster blickt auf eine über 330 jährige Geschichte, als religiöses und seelsorgerisches Zentrum der Nordwestschweiz zurück.

Für das leibliche Wohl am Freitagabend, überliessen es die Organisatoren den Teilnehmern diesen zu gestalten. Alle trafen sich zu einem vergnüglichen Abend in der Hacienda des Mexikaners im Ort. Ausgiebig wurde berichtet, gelacht und zur Gitarre von San Pedro teilweise auch mitgesungen. Es war einfach nur herrlich unter Gleichgesinnten zu sein. Das gute Essen, die Margaritas (wenigstens an unserem Tisch) und der ausgezeichnete Service haben sicher ihren Teil zur guten Stimmung beigetragen.

Am Samstagabend fanden die feierliche Rangverkündigung, die Preisverteilung und das gemeinsame Nachtessen im Refektorium des Klosters statt. Die weiteste Anreise ging nicht wie erwartet nach England, sondern, man staune, nach Hamburg. Die besten waren das Team Übelacker aus Kehl, die erstmals an einem solchen Anlass teilnahmen. Zweitplatzierte das Team Soltermann aus Gurbrü und Drittplatzierte das Team Pohl aus Wiesbaden. Alle durften einen Pokal entgegennehmen und die Ersten den Wanderpreis des Buckelvolvo-Club Deutschland. Herzliche Gratulation allen Siegern.

Dieses Volvo Treffen war super organisiert und hat uns Spass gemacht. Herzlichen Dank an Mike und Jürg und auch an Gabi für die feinen Kuchen.

 

Sepp und Vreni, Stäfa

 

P.S. die Strecke fahren wir bestimmt noch einmal ab. Aber diesmal im Sonnenschein J !

 
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